Das Felix-Fechenbach-Berufskolleg (FFB) ist eine
öffentliche Schule in Nordrhein-Westfalen in der Trägerschaft des Kreises Lippe.
Als Berufskolleg
in Nordrhein-Westfalen hat das Felix-Fechenbach-Berufskolleg den staatlichen
Bildungsauftrag, seinen Schülerinnen und Schülern
- eine umfassende berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz zu
vermitteln
- sie auf ein lebensbegleitendes Lernen vorzubereiten und
- sie zu qualifizieren, an zunehmend international geprägten Entwicklungen teilzu-nehmen
und diese aktiv mitzugestalten.
Als Berufskolleg,
das den Namen des Journalisten und jüdischen Sozialdemokraten Felix Fechenbach
trägt, der 1933 von Nationalsozialisten auf dem Weg ins Konzentrationslager ermordet
wurde, sieht es das FFB als eine Aufgabe, Unterricht und Schulleben so zu gestalten, dass
- Sensibilität für Ungerechtigkeiten
- Zivilcourage und die
- Bereitschaft, sich für Freiheit, Frieden und Demokratie einzusetzen,
gefördert und verwirklicht werden.
Als Berufskolleg
des Kreises Lippe ist das Felix-Fechenbach-Berufskolleg dem Leitbild des
Kreises Lippe verpflichtet, der sich zu einem qualitäts- und leistungsorientierten
Dienstleistungs-unternehmen weiterentwickelt. Die für das Berufskolleg bedeutsamen
Leitideen dieses Leitbildes sind insbesondere
- Bürger- und Kundenorientierung
- Wirtschaftliches Handeln
- Mitarbeiterorientierung.
Als Berufskolleg,
das seine Handlungsfreiräume nutzt, will das FFB eine Schule sein,
- die Orientierung für die zukünftige Lebensgestaltung bietet, Grundlagen legt für
beruflichen Erfolg und aktive und kritische Teilnahme am politischen und kulturellen Leben
der Gesellschaft fördert
- die die am Schulleben Beteiligten auf das Leben in einer vielfältigen, global
vernetzten und sich schnell verändernden Welt vorbereitet und sie befähigt, die
Informationsgesellschaft aktiv mitzugestalten
- die ein Verständnis fördert, das Technik in den Dienst des Menschen stellt und ihm zu
sinnvollen und befriedigenden Tätigkeiten verhilft
- die eine Verständigung zwischen den verschiedenen kulturellen und religiösen
Anschauungen ihrer Schülerinnen und Schüler fördert
- die Umweltbildung verstärkt.
Insbesondere soll die Einsicht vermittelt werden, dass Nachhaltige Entwicklung"
einen Ausgleich anstreben muß, zwischen menschlichen Bedürfnissen und der
Leistungsfähigkeit der Natur, zwischen den Bedürfnissen der gegenwärtigen und der
künftigen Generationen und denen der Armen und Reichen
- die gestalterische Fähigkeiten fördert und zu kreativem Handeln ermutigt
die lebens- und berufsrelevante Lernsituationen in den Vordergrund des Unterrichts stellt
- die Qualität des Lernens in den Mittelpunkt der Bildungsarbeit stellt und nicht die
Quantität des Wissens
- die zukunftsweisende Lernformen ermöglicht und fördert
- in der alle am Schulleben Beteiligten darin unterstützt werden, Beruf, Schule und
Familie miteinander vereinbaren zu können
- in der sich Frauen und Männer dafür einsetzen, gleichberechtigt zusammenzuleben und
zusammenzulernen
- in der ein Arbeits- und Lernklima besteht, in dem sich alle am Schulleben Beteiligten
wohlfühlen
- die Kooperation mit ihren Partnern als eine wichtige Aufgabe einer effektiven und
zeitgemäßen Bildungsarbeit betrachtet
- die Kooperation mit Schulen anderer Länder verstärkt und sich um eine
Internationalisierung der Bildung durch Schüler- und Lehreraustausch und die Bearbeitung
gemeinsamer Projekte mit ausländischen Einrichtungen der beruflichen Bildung bemüht.
Beschluss der Schulkonferenz vom 17.04.1999